News

  19. November 2008
Kärntner Bedenken wegen Windrädern - keine Wirkung für Salzburg!
 

In einem Arbeitsgespräch mit dem Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Uwe Scheuch hielt Landesrat Sepp Eisl gestern, Dienstag, 18. November, fest, dass die Bedenken Kärntens gegen Windräder auf dem Lungauer Aineck zwar zur Kenntnis genommen würden, aber keine verbindliche Wirkung für Salzburg hätten. "Ich habe Landeshauptmann-Stellvertreter Scheuch neuerlich auf den 30 Jahre alten Staatsvertrag zwischen Kärnten, Steiermark und Salzburg für die Gebiete Murau, Nockberge und Lungau hingewiesen und kritisiert, dass Kärnten beim derzeitigen Bau der beiden Hoteltürme auf dem Katschberg keinerlei Rücksicht auf eine im Staatsvertrag definierte Abstimmung mit Salzburg genommen habe", so Eisl heute, Mittwoch, 19. November.

"Wir haben in der Frage der Windräder auf dem Aineck die Kärntner selbstverständlich entsprechend dem Vertrag informiert. Kärnten hat Bedenken geäußert, die wir aber im Gegenzug nun auch ignorieren werden", so Eisl. "Denn ein Vertrag kann nicht nur in eine Richtung gelten!"

Gemeinsame Entwicklungsstrategie vereinbart

In dem Gespräch haben Scheuch und Eisl eine gemeinsame Entwicklungsstrategie für den Katschberg vereinbart, um künftig abgestimmter vorzugehen. Weiters wurde eine Expertenrunde beauftragt, den Staatsvertrag zwischen den drei Bundesländern auf seine Aktualität hin zu prüfen und gegebenenfalls Vorschläge für eine Adaptierung zu machen.

 
[ mehr Infos ]