Sie haben Salzburgs Defizit bei Umwelttechnologien erwähnt. Es gibt hier Branchenführer, die leben nur vom Export, weil etwa Fotovoltaik überall mehr gefördert wird als hier. Sollte man da nicht Vollgas geben? Ja. Wir haben da ein bisschen was verschlafen. Aber es ist besser, heute anzufangen als morgen. Wir müssen in Salzburg besser werden bei der Politik des Ermöglichens statt des Verhinderns. Ich erinnere an die Verfahren für Windkraft. Ich finde, warum sollten wir in Salzburg nicht Windräder bauen, wenn das was bringt für Firmen, den Energiemix und vor allem für die Umwelt? Ich bin auch eine große Wasserkraft-Befürworterin. Was es da an Hürden gibt aus dem Bereich Wasser- und Naturschutz, ist manchmal des Guten zu viel. Es gibt von mir daher den Vorschlag, Klimaschutz in die Landesverfassung aufzunehmen und ins Naturschutzgesetz als gleichrangiger Wert.
Wann wird das umgesetzt? Das läuft und dauert bis zum Beschluss ungefähr ein halbes Jahr. Es reicht nicht aus, eine wunderschöne Natur zu haben. Es sollte hier Menschen auch noch in Jahrhunderten geben. Dafür müssen wir unser Klima schützen. Und wir sollten dabei die Chance nutzen, auch noch Arbeitsplätze zu gewinnen.
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